Volkswagen AG Martin Winterkorn bei „Chefsache – Manager, Marken, Märkte“ auf n-tv
Die n-tv-Sendung „Chefsache – Manager, Marken, Märkte“ bietet diesmal ein besonderes Highlight für all jene, für welche die Volkswagen AG und ihr Chef Martin Winterkorn in Sachen Autobau und Zukunft der Automobilindustrie eine relevante Rolle spielen. Gerade in Bezug auf Elektromobilität macht Winterkorn in der n-tv Sendung einige sehr wichtige Aussagen. Ausgestrahlt wird die Sendung morgen, vorab bei uns schon mal einige wichtige Zitate aus „Chefsache – Manager, Marken, Märkte“.
Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, im Interview bei „Chefsache – Manager, Marken, Märkte“ mit Christoph Keese
Dr. Martin Winterkorn auf die Frage, wie es um die Elektroautoinitiave bestellt sei und ob VW in diesem Punkt etwas zurück sei
„Wir haben einen klaren Einführungsplan für die sogenannte Elektromobilität. Wir sind nicht zurück, sondern – was ich immer wieder sage – Volkswagen geht mit der Elektrotraktion erst dann in Serie, wenn sie bezahlbar ist, sozusagen erschwinglich ist für unsere Normalkunden, wenn sie zuverlässig und sicher ist und wenn sie auch, was die Reichweite betrifft, vielleicht ein bisschen mehr können, als die heutigen Fahrzeuge. Also da müssen wir über die Technologie reden, über Elektrochemie und ich muss mir sicher sein, dass die Batterien, die wir dann auch einsetzen. die Anforderungen von Volkswagen erfüllen. Allerdings sind wir in der Beziehung vielleicht etwas langsamer – Sie wissen, wie das bei Volkswagen ist – aber wenn wir kommen, kommen wir richtig.“
Dr. Winterkorn auf die Frage, ob der Zeitplan für die Fusion Porsche/Volkswagen ins Wanken gerate:
„Wir haben ja mittlerweile 49,9 Prozent von der Porsche AG übernommen, und wir gehen davon aus, dass es kommt. Wir arbeiten mit Porsche voll zusammen.“

Dr. Winterkorn auf die Frage, ob der Bau der Fabrik in Chattanooga in Tennessee ein großes Risiko sei:
„Die Amerikaner wollen Autos engineered in Germany, und Sie werden sehen, wir werden mit Passat, ähnlich wie mit dem Jetta, sehr erfolgreich sein. Dass die Autos nach unseren Vorstellungen gebaut werden, ist schwierig genug, aber es ist mit ein Grund, warum ich mein Büro eigentlich hier vermieten könnte. Ich bin letzte Woche in Chattanooga gewesen und gehe nächste Woche wieder rüber, um genau das sicherzustellen, dass die ganze Fabrik so tickt, wie ich mir das vorstelle.“
Dr. Winterkorn auf die Frage, wie es um die Zukunft von SEAT bestellt sei:
„Die Geduld ist nach wie vor groß, weil ich ziemlich sicher bin, dass wir SEAT aus dieser Krise herausführen werden. Ich glaube, es ist schon eine Managementaufgabe von uns, auch mal eine kranke Tochter dahinzuführen, dass sie wieder gesund wird. Gott sei Dank haben wir genügend andere Töchter, die schöne Zahlen schreiben. Wir sind nicht eine amerikanische Firma, die dann abschneidet. Ich betrachte es als unsere Managementaufgabe, SEAT wieder in die schwarzen Zahlen zu führen.“
Das komplette Interview mit Prof. Dr. Martin Winterkorn wird am Montag, den 4. April um 18.30 in „Chefsache – Manager, Marken, Märkte“ ausgestrahlt.
Quelle Zitate: n-tv