Wie geht es Robert Kubica? Wird er 2011 überhaupt Formel 1 Rennen fahren können?
Die Fragen der Fans rund um den Zustand von Formel 1-Pilot Robert Kubica, der bei einer Rallye schwerverletzt einen Unfall überlebte, sind drängend. Wie geht es Wie geht es Robert Kubica mittlerweile? Und: Wird Kubica 2011 überhaupt Formel 1 Rennen fahren können?
Das Team Lotus Renault GP hat mittlerweile wieder mit Kubicas behandelndem Arzt gesprochen, der Auskunft gegeben hat über den Zustand von Robert Kubica und die Maßnahme der nächsten Wochen.
„Dr. Rossello, können Sie uns Neuigkeiten zu Roberts Zustand verraten?
Ich habe ihn heute gegen 8.30 Uhr gesehen. Ihm geht es ziemlich gut und sein Zustand ist sehr positiv, wenn man bedenkt, was er hinter sich hat. Die gute Nachricht ist, dass es keine Komplikationen nach den Operationen gab, die er erst kürzlich hatte.

Sie haben die Operation an der Hand vorgenommen – was können Sie uns noch darüber sagen…
Er kann seine Finger etwas bewegen und hat auch schon etwas Gefühl in der Hand. Am wichtigsten ist aber, dass es keine Anzeichen für eine Infektion gibt, was die größte Sorge war.
Letzte Woche wurde er von der Intensivstation in die Reha verlegt. Was bedeutet das?
Ja, er muss nicht länger auf der Intensivstation liegen, deshalb beginnt er jetzt mit der Rehabilitation. Er hat jetzt seinen eigenen großen Raum, dass er sich so wohl wie möglich fühlt. Er hat auch schon mit leichten Handübungen begonnen, um seine Finger bewegen zu können
Wie ist sein Gemütszustand?
Er hat keine Schmerzen mehr und sein psychologischer Zustand ist ziemlich gut. Er will auf jeden Fall die Rehabilitation so schnell wie möglich beginnen.
Wie lang wird die Rehabilitation dauern?
Das ist schwer zu sagen. Für die nächsten Wochen wird er hier bleiben, wo wir seinen Zustand beobachten können. In dieser Zeit ist die Gefahr einer Infektion oder anderen Komplikationen immer noch gegeben, deshalb muss sein Verband an der Hand häufig gewechselt werden. In zwei Wochen werden wir über seinen nächsten Schritt entscheiden.“
Quelle Interview: Lotus Renault GP , Foto: Renault